Fröhlicher Burgfrauenabend mit Minneturney

„Wie sagen wir es durch die Blume?" | 19.10.2012 | Kommentare: 4

Der Sattelplatz an der Ranchoburg konnte die Zahl der stattlichen Stinkrösser kaum fassen, mit denen die Ritter und Damen am 30. im Erntemonat August zur 2192. Sippung des allzeyt fröhlichen Reyches Paulista angeritten waren, um an dem alljährlichen Burgfrauenabend teilzunehmen.

Delikates Gulasch und elementare Getränke bildeten die solide Grundlage für das bewegte Geschehen dieses ereignisreichen Abends. Schmetternde Fanfarenstöße begleiteten die vom Truchsess, Ritter Promet, mit Eleganz ausgeführte Einkleidung der Erhabenen Herrlichkeiten Ritter Humbux und Prämium, die den Ablauf dieser Sippung vom hohen Thron leiten sollten.

Die blaue Kerze der Erinnerung wurde entzündet, deren Flämmchen dem Gedächtnis abwesender Freunde gewidmet ist. Das Abendlied ertönte nach alter Weise, woraufhin sich das Sippungsgeschehen in den abgezirkelten Formen des Spiegels und Ceremonials entwickelte. Protokolle und Sendboten wurden verlesen, Pönen gemeldet. Der erprobte Protokollant, des Reyches Marschall Ardeus, belobt und, da er gerade sein Wiegenfest beging, mit Schaumlethe (Sekt) gelabt und von dem Erhabenen Landesfürsten Ritter Duellito in Versen geehrt.

Nach der Schmuspause erdröhnte das Tamtam, taktfest erklang ein flottes Schlaraffenlied zur Aufmunterung: „Jetzt Schlaraffen, wetzt die Waffen Scharf wie nie zuvor, Heute gilts herbeizuschaffen, Frohsinn und Humor...."

Burgfrau Humbux verehrte den anwesenden Damen feine Schokolade als Energiequelle für die bevorstehenden Ereignisse.

Das lange erwartete Turney unter dem Motto „Wie sagen wir es durch die Blume?" wurde von zwei Damen und drei Rittern bestritten, wobei Burgfrau Quant das Thema von der Freundschaft gewählt hatte. Burgfrau Deko-Rand erinnerte an frohe und unvergeßliche Feste der Schlaraffia im alten Club Transatlântico. Ritter Promet, gerade 91 Jahre jung, faßte die vorherrschende Stimmung in einem einzigen Satz zusammen, nämlich einer Liebeserklärung an seine charmante Burgfrau. Ritter Humbux führte das Thema bis zu den Minnesängern des Mittelalters zurück, während Ritter Merconaut eine umfangreiche, wissenschaftlich fundierte Abhandlung „Zur Geschichte der Blumensprache"von der Rostra darbot. Fanfarenstöße verkündeten das Ergebnis der Abstimmung über die besten Beiträge zu diesem Turney. Burgfrau Quant und Ritter Humbux wurden mit der Siegeskette geschmückt, vom Mundschenk gelabt und vom Landesfürsten, Ritter Duellito, mit „euphemistisch" getönten Versen bedankt.

Die Mitternachtsstunde nahte. Man reichte einander die Hände, verneigte sich vor dem allweisen Uhu, erneuerte den Schlaraffenschwur, worauf ein gewaltiger Tamtamschlag das harmlos-heitere Geschehen dieses schönen Sippung beendete.
 

Herausgegeben in der Brasil Post, São Paulo, 28.September 2012
© Dr. Rudolf Robert Hinner (Rt Moravist von Bobbylonien)

Kommentare

René Heida <reneheida@gmail.com>   11.05.2013

Ich bin der Sohn von Kurt Heida - RITTER MACHT NIX Schlaraffia von Belo minensis und ich würde ihnen sagen, dass er am 10.09.2010 starb und hinterließ eine sehr wichtiges Erbe in Belo Schlaraffia minensis.

jowuqiyijoh   29.08.2017

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iwibkeha   29.08.2017

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opowuiq   29.08.2017

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